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ChatGPT, InnoGPT oder Copilot? Welche KI passt zu Ihrem Unternehmen?

Künstliche Intelligenz ist längst im Unternehmensalltag angekommen. Ob beim Schreiben von Texten, Zusammenfassen von Meetings oder Analysieren von Daten: KI-Tools werden zunehmend zu echten Produktivitätshelfern.

Doch viele Unternehmen stehen aktuell vor einer entscheidenden Frage: Setzen wir auf Microsoft Copilot, auf die europäische Alternative InnoGPT – oder den Alleskönner ChatGPT?

Die drei Lösungen verfolgen unterschiedliche Strategien. Während Copilot tief in Microsoft 365 eingebettet ist, setzt InnoGPT auf Datenschutz, Modellfreiheit und digitale Souveränität „made in Germany“. ChatGPT ist das Vorzeigemodell in Sachen Innovation und Schnelligkeit. Bei vectano testen wir regelmäßig, was am KI-Markt entwickelt wird. Zeit für einen strukturierten Vergleich.

Was ist InnoGPT?

InnoGPT ist eine europäische KI-Plattform, die Unternehmen dabei unterstützt, künstliche Intelligenz in ihre Arbeitsprozesse einzubinden – und dabei zugleich hohe Anforderungen an Datenschutz und Compliance zu erfüllen. Im Kern vereint die Plattform verschiedene große KI-Sprachmodelle unter einer einheitlichen Oberfläche und verarbeitet alle Anfragen so, dass weder Input noch Output dauerhaft gespeichert oder zum Training genutzt werden.

Die Daten werden in einem ISO-zertifizierten Rechenzentrum in der EU betrieben, physisch in Deutschland, und sind durch technische Maßnahmen wie Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt. Unternehmenskunden erhalten darüber hinaus die Möglichkeit, über Rollen- und Rechteverwaltung Zugänge zu steuern. Zugleich bietet InnoGPT Funktionen über klassische Chat-Interaktionen hinaus: Texte generieren und verbessern, Bilder erstellen, Daten analysieren, und vieles mehr – ohne dass sensible Inhalte außerhalb der EU verarbeitet werden müssen.

Dieser Fokus auf Datensouveränität, europäische Rechtsrahmen und sichere Verarbeitung macht InnoGPT für Unternehmen interessant, die KI nutzen wollen, ohne dabei in rechtliche Grauzonen zu geraten.

Was ist Microsoft Copilot?

Microsoft Copilot ist Microsofts KI-Assistent, der direkt in die Microsoft-365-Welt integriert ist. Copilot findet dort statt, wo viele Unternehmen ohnehin täglich arbeiten: Teams, Outlook, Excel, Powerpoint, Word...

Die Stärke von Copilot liegt vor allem darin, dass die KI nicht „extern“ genutzt wird, sondern direkt im Arbeitsfluss erscheint:

  • E-Mails formulieren in Outlook
  • Präsentationen erstellen in PowerPoint
  • Meetings zusammenfassen in Teams
  • Daten analysieren in Excel

Copilot ist damit weniger eine eigenständige Plattform, sondern ein KI-Layer über dem gesamten Microsoft-Ökosystem. Gerade für Unternehmen, die bereits stark auf Microsoft 365 setzen, bedeutet das einen sehr niedrigen Einstieg in KI-gestützte Arbeitsweisen. Mitarbeitende müssen keine neuen Tools erlernen oder Prozesse umstellen, sondern nutzen KI dort, wo sie ohnehin produktiv sind. Der größte Mehrwert entsteht dadurch vor allem im Tagesgeschäft: bei wiederkehrenden Aufgaben, in der Kommunikation und bei der Aufbereitung von Informationen.

ChatGPT – der vielseitige Allrounder

ChatGPT von OpenAI ist wohl jedem ein Begriff: Eine KI-Sprachplattform, die auf modernen Sprachmodellen basiert und Texte generieren, Fragen beantworten, Inhalte strukturieren und kreative Aufgaben übernehmen kann. Unternehmen schätzen ChatGPT, weil es einfach zu nutzen ist, zahlreiche Integrationen über APIs bietet und kontinuierlich weiterentwickelt wird.

Die Stärken von ChatGPT liegen in seiner Flexibilität und Leistungsfähigkeit: Ob Marketingtexte, Kundenkommunikation, Programmierhilfe oder interne Wissensarbeit – das Tool ist für viele Aufgaben einsetzbar. Dank API-Zugang lässt sich ChatGPT auch in eigene Systeme einbinden.

Gleichzeitig stellen sich für Unternehmen kritische Fragen: Wie werden Daten verarbeitet? Wo werden sie gespeichert? Und entspricht die Nutzung den internen Compliance-Anforderungen? Für Unternehmen mit sensiblen Daten kann die Nutzung von OpenAI-Services in der Standardkonfiguration datenschutzrechtlich herausfordernd sein.

Vergleich: InnoGPT vs. Microsoft Copilot vs. ChatGPT

  InnoGPT Copilot ChatGPT
Datensicherheit & DSGVO EU-Hosting, DSGVO-Fokus, Datenhoheit Microsoft-Cloud, Compliance abhängig von Tenant-Setup abhängig vom gewählten Plan und Hosting (OpenAI/US)
Integration in den Arbeitsalltag mittel – Plattform muss aktiv geöffnet werden sehr hoch – direkt in Word, Outlook, Teams, Excel mittel – meist als separates Tool im Browser oder per API
Microsoft-365-Anbindung nicht nativ, eher ergänzend vollständig eingebettet keine native Integration
Modell- und Funktionsumfang KI-Plattform mit Fokus auf Business-Workflows stark für Office-Aufgaben und Automatisierung sehr vielseitig, starke General-KI
Zugriffsrechte & Teamsteuerung Rollen- und Rechteverwaltung für Unternehmen integriert über Microsoft Entra ID und M365-Policies sehr detailliert steuerbar in Team/Enterprise möglich, aber abhängig vom Plan

In der Praxis: Wo liegen die Stärken?

InnoGPT ist die Lösung für Unternehmen, die KI nutzen wollen, dabei aber nicht von US-Cloud-Infrastrukturen abhängig sein möchten. Besonders wichtig ist das für Organisationen mit sensiblen oder regulierten Daten. InnoGPT bietet eine Balance aus KI-Funktionalität und Compliance-Sicherheit.

Microsoft Copilot hingegen punktet, wenn es um Produktivitätsgewinne im Office-Alltag geht. Wenn Mitarbeitende bereits mit Microsoft 365 arbeiten, lässt sich Copilot ohne große Umstellung nutzen – und liefert sofort Mehrwert.

ChatGPT eignet sich für allgemeine KI-Unterstützung, Content-Generierung, Bots, Prototyping und API-Integration in eigene Produkte. Es ist der Allrounder, der schnell verfügbar ist, flexibel genutzt werden kann und ein hohes Innovationsniveau bietet.

Schnelle Hilfe für Entscheider

Kurz und knapp: Copilot ist am stärksten, wenn Microsoft 365 ohnehin der Arbeitsplatz ist, InnoGPT überzeugt dort, wo Datenschutz und EU-Datenhoheit zentral sind, und ChatGPT bleibt der flexibelste Allrounder außerhalb eines festen Ökosystems.

 

Fazit  – welche KI passt zu Ihrem Unternehmen?

Letztlich ist es keine Frage von „besser oder schlechter“, sondern von Strategie, Unternehmenszielen und Datenphilosophie. Die Zukunft der Arbeit wird hybride KI-Lösungen sehen, bei denen unterschiedliche Tools für unterschiedliche Einsatzzwecke genutzt werden – je nachdem, wo sie den größten Nutzen bringen.

Gerne beraten wir Sie individuell, welches KI-Modell für Ihre Firma am sinnvollsten ist. Vereinbaren Sie hier ein kostenfreies Erstgespräch.